Auswahl von Wolframkarbidwerkstoffen für Drahtziehwerkzeuge
Wolframkarbid, das zur Herstellung von Drahtziehstempeln verwendet wird, gehört zu den Wolfram-Kobalt-Hartlegierungen. Je nach dem Kobaltgehalt werden sie in drei Typen eingeteilt: K01, K10 und K20, [...]
Wolframkarbid, das zur Herstellung von Drahtziehstempeln verwendet wird, gehört zu den Wolfram-Kobalt-Hartlegierungen. Je nach dem Kobaltgehalt werden sie in drei Typen eingeteilt: K01, K10 und K20, entsprechend dem Kobaltanteil. K01 enthält 3% Kobalt, K10 enthält 6% Kobalt und K20 enthält 8% Kobalt, gemäß den ISO-Normen. Bei der Herstellung von Drahtziehwerkzeugen ist Wolframkarbid aufgrund seiner außergewöhnlichen Härte und Verschleißfestigkeit das bevorzugte Material. Die Kenntnis der verschiedenen Hartmetallsorten, wie K01, K10 und K20, kann bei der Auswahl des idealen Werkstoffs für bestimmte Drahtziehanwendungen helfen.
Verständnis der Wolframkarbid-Sorten
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Wolframkarbid gehört zur Familie der Wolfram-Kobalt-Hartlegierungen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich durch ihren Kobaltgehalt, der sich direkt auf die Leistungsmerkmale des Materials auswirkt. Zu den wichtigsten Sorten gehören:
- K01: Diese Sorte weist aufgrund ihres geringen Kobaltgehalts (3%) die höchste Härte auf. Sie eignet sich perfekt für das Ziehen feiner Stahldrähte und bietet eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit, aber eine geringere Zähigkeit.
- K10: Mit 6%-Kobalt bietet K10 ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Härte und Zähigkeit und eignet sich daher für eine Vielzahl von Drahttypen, insbesondere für Nichteisenmetalle. Sein mittelkörniges Gefüge verbessert sowohl die Festigkeit als auch die Verschleißfestigkeit und macht es zu einer beliebten Wahl für allgemeine Drahtziehwerkzeuge.
- K20: K20 ist ideal für das Ziehen von Drähten mit größerem Durchmesser. Es enthält 8% Kobalt und bietet eine erhöhte Zähigkeit und Schlagfestigkeit, die für das Ziehen von groben Drähten und Hochleistungsanwendungen unerlässlich sind.
Einfluss von Korngröße und Kobaltgehalt
Die Leistung von Wolframkarbid in Drahtziehwerkzeugen hängt auch von der Korngröße des Materials ab. Feinkörniges Wolframkarbid wird aufgrund seiner überragenden Härte und Verschleißfestigkeit für Ziehsteine mit kleinem Durchmesser bevorzugt. Dies geht jedoch auf Kosten einer etwas geringeren Zähigkeit. Umgekehrt ist grobkörniges Wolframkarbid, das zwar die Zähigkeit und Biegefestigkeit verbessert, aufgrund der geringeren Härte und Verschleißfestigkeit möglicherweise nicht geeignet.
Auswahl der richtigen Wolframkarbid-Sorte
Bei der Auswahl der richtigen Hartmetallsorte für Drahtziehwerkzeuge müssen die spezifischen Anforderungen des Ziehprozesses berücksichtigt werden:
- Für hochpräzises und feines Drahtziehen, K01 mit seinem feinkörnigen Gefüge und seiner hohen Verschleißfestigkeit am wirkungsvollsten ist.
- K10 bietet eine vielseitige Lösung für eine Reihe von Drahtgrößen, die aufgrund ihrer ausgewogenen Eigenschaften besonders für Anwendungen mit mittlerer Präzision geeignet ist.
- Zum Ziehen größerer Drähte, bei denen die Zähigkeit im Vordergrund steht, K20 bietet die nötige Haltbarkeit und Stoßfestigkeit.
Kosteneffizienz und Langlebigkeit
Angesichts der relativ hohen Kosten von Hartmetall ist die Langlebigkeit der Ziehsteine entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Ziehprozesses. Die Auswahl einer Sorte, die nicht nur die Anforderungen an Qualität und Präzision erfüllt, sondern auch Langlebigkeit bietet, kann die Gesamtkosten des Verfahrens erheblich senken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Auswahl des richtigen Wolframkarbidmaterials für Drahtziehwerkzeuge entscheidend ist. Sie erfordert ein gründliches Verständnis der Materialeigenschaften, einschließlich Härte, Zähigkeit und Verschleißfestigkeit, zugeschnitten auf die spezifischen Anforderungen der Drahtziehaufgabe. Durch eine sorgfältige Auswahl zwischen Sorten wie K01, K10 und K20 können Hersteller den Ziehprozess optimieren, die Drahtqualität verbessern und eine kostengünstige Produktion erreichen.